Elektrik

Vom Anlasser bis zum Frontscheinwerfer braucht die Elektrik im Auto zahlreiche Produkte. Die können Sie bei ATP sehr günstig bestellen. Diese Teile sind von guter Qualität und können die Funktionsfähigkeit des Autos zuverlässig gewährleisten. Das bedeutet: passgenau beim Einbau, Einhaltung der elektrischen Werte und lange Lebensdauer durch stabile Produktionsprozesse. Bei den Ersatzteilen von ATP Autoteile ist dies gewährleistet.

Elektrik mit Qualität für sichere Funktion aller Systeme

Die Elektrik im Auto nimmt eine Querschnittsfunktion ein: Es gibt kaum noch eine Funktion oder Komponente, die ohne elektrische Steuerung und Kontrolle auskommt. Wurden früher nur einzelne Komponenten verkabelt und an die Batterie angebunden, durchziehen heute Busleitungen das Auto und vernetzen Sensoren und Aktoren. Für die grundlegenden Funktionen ist allerdings immer noch die klassische Fahrzeugelektrik verantwortlich. Wie wichtig eine funktionsfähige Elektrik im Auto ist, zeigt beispielhaft die Pannenstatistik des ADAC für das Jahr 2015. Allein in 35,7 Prozent aller Fälle wurde die Straßenwacht gerufen, weil es Schwierigkeiten mit der Batterie gab. Beachtliche 15,2 Prozent der Fahrer brauchten Hilfe wegen Problemen mit dem Motormanagement, das heißt Einspritzung, Zündung und zugehöriger Sensorik. 11,9 Prozent der Ausfälle wurden verursacht durch Fehler an Generator, Anlasser, Beleuchtung und Verkabelung. Auf Kühlung, Heizung und Klima entfallen weitere 3,5 Prozent. In 66,3 Prozent aller Fälle wurde die ADAC-Straßenwacht also wegen Problemen mit der Elektrik des Kfz gerufen. Im Vergleich dazu sind die 6,5 Prozent Reifenpannen fast zu vernachlässigen. Die Qualität der Produkte, sicherer Kontakt vom Kabel zum Steckverbinder sind deshalb von großer Bedeutung. Fehlender Kontakt zwischen Batterie und Komponente durch lockervibrierte Steckverbinder, eingeklemmte oder gebrochene Kabel verursacht manchen Ausfall.

Wie finde ich Fehler in der Elektrik des Autos?

Einige Fehler in der Elektrik können Sie recht leicht finden, bei anderen wird es schwieriger. Ein defektes Birnchen im Blinker oder Frontscheinwerfer lässt sich einfach erkennen. Auch eine defekte oder einfach nur leere Batterie zeigt sich beim ersten Dreh am Zündschlüssel. Schwieriger wird es, den Grund zum Beispiel für eine unregelmäßig arbeitende Zündung oder ausbleibende Batterieladung zu finden. Oder, wenn der Anlasser streikt oder der defekte Frontscheinwerfer auch nach dem Auswechseln des Leuchtmittels dunkel bleibt. In der Fachwerkstatt hilft den erfahrenen Automechanikern die Erfahrung weiter. Hatten wir das nicht schon mal? Bei vielen Autos hat die Elektrik die eine oder andere typische Schwachstelle. Die Qualität bestimmter Produkte ist nicht immer optimal. Manche Komponente hat zum Beispiel eine eingeschränkte Lebensdauer oder ist anfällig gegen Vibrationen oder eindringende Feuchtigkeit. In solchen Fällen können Sie gleich das verdächtige Teil prüfen. Dem Hobbyschrauber ersetzt das Internet die Kollegen, das heißt, Sie können eine bekannte Suchmaschine befragen oder den Rat von Bastlerkollegen in Fachforen suchen. Das führt in der Regel schnell zum Ergebnis.

Führt das nicht weiter, sollten Sie mit System auf die Fehlersuche gehen. Dafür sollte man die Zusammenhänge der Elektrik im Auto kennen. Erfahrenen Elektriker prüfen dabei oft zuerst die leicht zugänglichen Teile. Also ehe man das Armaturenbrett abbaut, um die Schalter zu prüfen, können Sie zunächst im Motorraum oder an anderen leicht erreichbaren Stellen die Elektrik prüfen. Wenn der Fehler mit dem Abgassystem zusammenhängen könnte, gibt meist die EOBD (Europäische On-Board-Diagnose) Auskunft über die Art des Problems. Wenn alles andere scheitert, hilft meist das Durchmessen mit dem Multimeter.

Wie funktioniert ein Anlasser?

Der Anlasser ist ein Teil des Startsystems des Autos, zu dem noch einige weitere Bauteile gehören. Die Hauptkomponente ist ein kräftiger Elektromotor. Außerdem gehören zum Anlasser das Einspursystem, ein Freilauf sowie das Starterritzel. Beim Anlassen des Autos wird das Starterritzel durch ein Relais in den Zahnkranz des Motors geschoben. Der Anlasser ist direkt oder über ein kleines Zwischengetriebe mit dem Automotor verbunden. Das Zwischengetriebe reduziert die Anlasserdrehzahl zur Drehung der Kurbelwelle. Nach dem Anspringen des Motors ist dessen Drehzahl gleich höher als die (reduzierte) Drehzahl des Anlassers. Um Schäden am Anlasser zu verhindern, trennt der Freilauf den Anlasser vom Motor. Sobald Sie den Fahrzeugschlüssel im Zündschloss loslassen, klinkt die Feder das Starterritzel aus dem Motor aus.

Viele Anlasser von modernen Autos sind mit einem Start-Stopp-System ausgestattet. Das schaltet bei stehendem Fahrzeug selbstständig den Motor ab. Der wird wieder gestartet, wenn Sie auf das Gaspedal treten. Das soll nur bei ausreichendem Ladezustand erfolgen. Deswegen hat die Steuerung zusätzlich einen Batteriesensor. Bei Autos mit einem solchen System sind die Komponenten auf eine größere Belastung ausgelegt, da es wesentlich mehr Startvorgänge durchführen muss. Dazu gehört eine Autobatterie, die eine deutlich höhere Zyklenfestigkeit aufweist als eine konventionelle Batterie. Auch die Startermechanik ist für häufigeren Gebrauch ausgelegt. Typische Verstärkungsmaßnahmen sind robustere Lager, eine verstärkte Mechanik zum Einspuren und ein verschleißfesteres Zwischengetriebe.

Welche Leuchtentypen für Frontscheinwerfer gibt es?

Bei Frontscheinwerfern sind heute drei Typen von Leuchtmitteln in Gebrauch: Halogen, Xenon und zunehmend auch LED. Bei Halogen führen wir Leuchtmittel von hoher Qualität und langer Lebensdauer. Auch komplette Frontscheinwerfer sowie Blinkleuchten, Nebelscheinwerfer, Heckleuchten und andere Leuchtentypen sind bei uns kurzfristig lieferbar. Die klassische Leuchte für den Frontscheinwerfer ist nach wie vor die Halogenleuchte (typisch H4 oder H7). Vorteil der Halogenleuchte gegenüber der klassischen Glühbirne ist besonders die längere Lebensdauer. Halogenleuchten zeichnen sich durch ihren günstigen Preis aus und sind nach wie vor der Standard bei der Erstausstattung von Autos.

Die Xenonleuchte wurde 1991 erstmals gegen Aufpreis von BMW im Frontscheinwerfer des 7er angeboten. Heute wird dieser Typ von Leuchtmittel in immer mehr Automodellen genutzt. Die Xenonleuchte ist eine Gasentladungslampe, bei der sich ein Lichtbogen in einem sehr kleinen Brennraum bildet, der mit dem Edelgas Xenon gefüllt ist. Die Zündung erfolgt durch einen Hochspannungsimpuls. Um den zu erzeugen, ist ein elektronisches Vorschaltgerät eingebaut. Der Vorteil gegenüber der Halogenlampe ist die deutlich höhere Lichtausbeute. Xenonleuchten fallen sofort durch die etwas bläuliche Lichtabgabe auf. Gesetzlich gilt dieses Licht aber als weiß und ist damit zulässig. Wir führen für Xenonleuchten ebenfalls Leuchtmittel von langer Lebensdauer.

Im Rahmen des Angebots zur Elektrik sind bei uns auch komplette Scheinwerfermodule für die gängigen Automodelle erhältlich und kurzfristig lieferbar. Je nach Bauart sind in den Frontscheinwerfer die Blinker integriert, oder wir liefern die Blinker als eigene Module. Meist ist in den Scheinwerfer der Motor für die Leuchtweitenregulierung eingebaut. Details erläutert die Beschreibung zu jedem Produkt.