Motoröl
Inhalt
- Das richtige Motoröl kaufen – so läuft es wie geschmiert!
- Motoröl – auf Dich und Dein Auto zugeschnitten
- Motoröl-Viskosität: Bedeutung der SAE-Klassen
- Das richtige Motoröl kaufen: Darauf musst Du achten
- Das richtige Motoröl kaufen – so läuft es wie geschmiert!
- Mineralöl & Synthetisches Motoröl – Unterschiede
- Was ist Longlife-Motoröl?
Das richtige Motoröl kaufen – so läuft es wie geschmiert!
Der Motor Deines Autos besteht aus vielen Einzelkomponenten, die perfekt miteinander zusammenarbeiten müssen. Verschleiß ist dabei immer vorhanden, aber um diesen so gering wie möglich zu halten, sorgt das Motoröl für ausreichend Schmierung und weniger Reibung. Dadurch bleibt Dein Motor möglichst lange erhalten und einem Motorschaden wird vorgebeugt.
Lese-Tipp:
In unserem Autoblog findest Du umfangreiches Fachwissen. Wir verraten Dir unter anderem, ob Du Motoröl mischen kannst, was Du bei der Motoröl-Entsorgung beachten musst und wie lange Dein frisch ergattertes Motoröl haltbar ist.
Motoröl – auf Dich und Dein Auto zugeschnitten
Je nachdem, ob Du das Motoröl nachfüllst oder einen kompletten Ölwechsel durchführst, wirst Du unterschiedlich viel Öl benötigen. Aber dank ATP bist Du für alles gewappnet: Du findest hier nicht nur eine riesige Auswahl an hochwertigen Marken wie beispielsweise Castrol, Mannol, Eurolub oder Liqui Moly – auch Motoröl in verschieden großen Gebinden sind Teil unseres Sortiments. Ob 1L Motoröl zum Nachfüllen oder 5 L-Gebinde für den Wechsel – bei uns wirst Du definitiv fündig! Falls Du den Ölwechsel für mehrere Fahrzeuge vornimmst und somit regelmäßig Motoröl benötigst, kannst Du Dir auch direkt ein 10 L-Gebinde an Motoröl kaufen.
Motoröl-Viskosität: Bedeutung der SAE-Klassen
Bist Du auf der Suche nach dem passenden Motoröl für Dein Auto, wirst Du auf unterschiedliche Viskositäten treffen. Bezeichnungen wie 5W30, 10W40 oder 5W40 sind Dir wahrscheinlich nicht neu. Diese Zahlen-Buchstaben-Kombi kennzeichnet die Viskosität des Motoröls anhand der sogenannten SAE-Viskositätsklasse.
Schon gewusst?
Die Abkürzung SAE steht für Society of Automotive Engineers. Die Vorgabe der weltweit gültigen Viskositätsklassen stammt von dieser Organisation und richtet sich nach den Klassifizierungen SAE J300 (Einbereichs- und Mehrbereichsmotoröle) sowie SAE J306 (Getriebeöle)
Die Motoröl-Viskosität sagt aus, wie das Fließverhalten bei verschiedenen Temperaturen ist. So erfährst Du auf einen Blick die Eigenschaften des Motoröls:
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Das „W“ steht hierbei für „Winter“ – sagt allerdings aus, dass das Öl sowohl im Sommer als auch im Winter verwendet werden kann.
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Die erste Zahl beschreibt, wie sich das Motoröl bei niedrigen Temperaturen verhält.
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Die Zahl nach dem „W“ sagt aus, wie zähflüssig das Öl bei einer Temperatur von 100°C ist.
Gut zu wissen:
Je niedriger die erste Zahl ist, umso besser kommt das Motoröl mit kalten Temperaturen zurecht. Bei der zweiten Zahl gilt: Je höher, desto widerstandfähiger bei hohen Temperaturen. 5W-40 Motoröl eignet sich demnach für Temperaturen ab -35°C und ist selbst bei 100°C widerstandsfähiger als ein 5W-30 Öl.
Das richtige Motoröl kaufen: Darauf musst Du achten
Beim Kauf des richtigen Motoröls für Dein Auto ist nicht nur die Viskositätsklasse ausschlaggebend. Neben speziellen Ölen für Diesel- oder Ottomotoren gibt es verschiedene Zusätze, die nicht für jeden Motor geeignet sind. Um beim Motoröl-Kauf keinen Fehlgriff zu machen, solltest Du deshalb genau wissen, welches Öl für Dein Auto geeignet ist. Das findest Du ganz einfach in Deinem Fahrzeughandbuch heraus! Außerdem ist auf dem Ölwechsel-Anhänger bzw. im Serviceheft meist ein Eintrag, welches Öl beim letzten Ölwechsel verwendet wurde.
Tipp:
Wie Du das Motoröl selber nachfüllen kannst, erklären wir Dir Schritt-für-Schritt in unserem Blog. Solltest Du allerdings nicht nur nachfüllen, sondern gleich einen Wechsel vollziehen wollen, so können wir Dir auch gerne verraten, wie Du den Öl-Wechsel selbst durchführen und den Öl-Filter wechseln kannst.
Das passende Motoröl dank ACEA-Spezifikationen
ACEA ist die Abkürzung für Association des Contructeurs Européens d’Automobiles. Hierbei handelt es sich um einen Verband der europäischen Autohersteller, zu denen beispielsweise BMW, VW und Mercedes zählen. Folgendes sagen die ACEA-Spezifikationen aus:
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A = Pkw-Ottomotoren
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B = Dieselmotoren für Pkw, Vans, Transporter
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C = Pkw-Otto und Pkw-Dieselmotoren mit neuen Abgasnachbehandlungs-Systemen
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E = Lkw-Dieselmotoren
Die einzelnen Zahlen hinter diesen ACEA-Klassen beschreiben detaillierte Anforderungen wie beispielsweise die sogenannte HTHS-Viskosität oder den maximalen Sulfataschegehalt.
Aber Achtung:
Trotz der ACEA-Spezifikationen hat jeder Autohersteller selbst nochmals eigene Anforderungen und Freigaben definiert! Auch diese findest Du in Deinem Fahrzeughandbuch, damit Du das richtige Motoröl kaufen kannst.
Die jeweiligen Herstellerfreigaben kannst Du bei uns auf der Produktseite in den Einschränkungen finden.
Mineralöl & Synthetisches Motoröl – Unterschiede
Motoröl wird auf verschiedene Arten hergestellt. Unterschieden wird hierbei grundsätzlich zwischen Mineralöl und synthetischem Motoröl, wobei letzteres häufiger zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu mineralischem Motoröl, das aus rohem Erdöl gewonnen wird, wird synthetisches Öl aus chemisch hergestellten Basisölen hergestellt und anschließend mit Additiven angereichert. Hierbei gibt es nochmal Unterschiede zwischen teilsynthetischem und vollsynthetischem Motoröl:
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Teilsynthetisches Öl ist eine Mischung aus chemischen Basisölen und Mineralöl.
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Vollsynthetisches Motoröl wird komplett chemisch hergestellt.
Vorteile von synthetischem Motoröl
Mineralöle sind aufgrund der Herstellung zwar kostengünstiger und für eine hohe Bandbreite an Fahrzeugen geeignet – allerdings bieten synthetisch hergestellte (vor allem vollsynthetische) Motoröle weitaus mehr Vorteile:
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Sowohl bessere Schmierung als auch besserer Verschleißschutz
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Resistenter gegen hohe Temperaturen
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Erhöhte Kraftstoffeffizienz durch weniger Reibung im Motor und deshalb umweltfreundlicher
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Verbesserte Kaltstarteigenschaften durch bessere Fließfähigkeit bei niedrigen Temperaturen
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Reduzierte Ablagerungen dank hochwertiger Additive
Motoröl – Zusammensetzung
Motoröl setzt sich aus unterschiedlichen Grundölen zusammen, zu denen zusätzlich Additive (Zusatz-/Hilfsstoffe) gemischt werden. Ein typisches Motoröl besteht in der Regel aus folgenden Inhaltsstoffen:
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78 % Grundöl
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10 % Viskositätsindex-Verbesserer
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5 % Dispersanten (zur Verhinderung von Ablagerungen)
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3 % Detergenzien (zum Entfernen von Schmutz)
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3 % sonstige Bestandteile
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1 % Verschleißschutz
Was ist Longlife-Motoröl?
Longlife-Motoröl ist ein aus hochwertigen Grundölen und speziellen Additiven (Zusatz-/Hilfsstoffen) zusammengesetztes Motoröl. Geschaffen wurde es, um das Wechselintervall zu verlängern. Die Viskosität (Zähflüssigkeit) von Longlife-Öl ist eher dünnflüssig, was aber die Schmierfähigkeit nicht beeinträchtigt – ganz im Gegenteil: Durch diese Zusammensetzungen hat Longlife-Motoröl sogar eine hohe Schmierfähigkeit. Longlife-Motoröl ist nur für Fahrzeuge mit Longlife-Service geeignet – sprich nur für Fahrzeuge, die vom Hersteller für ein langes Ölwechselintervall vorgesehen sind. Ob das auf Dein Fahrzeug zutrifft, kannst Du im Herstellerhandbuch nachschlagen.