Ladedrucksensor
Wie ist der Ladedrucksensor aufgebaut?
Der Ladedrucksensor sitzt entweder direkt im Saugrohr oder ist über einen Schlauch mit diesem verbunden. Im Gehäuse befindet sich eine spezielle Membran, die eine dahinterliegende Luftkammer einschließt. Auf der Membran sind elektrische Dehnwiderstände angebracht. Der gesamte Sensor ist mit dem Motorsteuergerät verbunden. In manchen Fällen ist der Ladedrucksensor noch mit einem Lufttemperaturfühler kombiniert. Dieser kann jedoch auch separat verbaut sein.
Wie funktioniert der Ladedrucksensor?
Ladedrucksensoren und Saugrohrdrucksensoren sind Bauteile der elektronischen Motorsteuerung. Die Messung des Lade- bzw. Saugrohrdrucks geschieht auf folgende Weise: Die von der Membran im Inneren des Sensors eingeschlossenen Kammer ist mit einem definierten Druck beaufschlagt. Mit unterschiedlichen Motorlastzuständen verändert sich der Druck im Saugrohr. Durch den Druckunterschied vor und hinter der Membran kommt es zu einer Ausdehnung oder Schrumpfung der Kammer und somit zu einer Verformung der Membran. Mit Ausdehnung der Membran verändern sich der Dehnwiderstand und die elektrische Spannung. Verändert sich also der Luftdruck, ändert sich die Spannung.
Das Motorsteuergerät kann diese Spannungsänderungen messen und daraus Luftdruck und Luftdichte berechnen. Zusammen mit der Lufttemperatur und der Luftmasse, die über einen Luftmassenmesser ermittelt wird, kann nun die geforderte Menge Kraftstoff berechnet werden. Von manchen Herstellern wird der Ladedrucksensor auch als Drucksensor, Motorlastsensor oder Saugrohr-Absolutdrucksensor bezeichnet.
Welche Symptome treten bei einem defekten Ladedrucksensor auf?
Durch einen defekten Ladedrucksensor kommt es zu fehlerhafter Kraftstoffeinspritzung.
Häufige Gründe:
- alterungsbedingter Verschleiß
- mechanische Beschädigungen
In der Regel erscheint dann eine Fehlermeldung im Bordcomputer. Dieser Fehler wird Dir auf am Armaturenbrett angezeigt. Der Motor kann unrund laufen oder sogar in den Notlaufbetrieb umschalten.
In einem solchen Fall solltest Du umgehend eine Fachwerkstatt aufsuchen.
Was kostet ein neuer Ladedrucksensor?
ATP bietet einfache Ladedruck- bzw. Saugrohrdrucksensoren schon ab etwa 9 € an. Modelle für größere bzw. höherwertige Motoren erhältst Du für ca. 180 €.
Kann ich den Ladedrucksensor selbst wechseln?
Ob Du den Sensor selbstständig austauschen kannst, hängt von Deiner Automarke und dem Modell ab.
Bei einfachen Motoren lässt sich der Ladedrucksensor ganz leicht zu Hause austauschen. Es gibt jedoch komplizierte Bauformen bzw. Sensoren, die ohne den Einsatz einer Hebebühne nicht erreichbar sind. In diesem Falle solltest Du unbedingt eine Fachwerkstatt aufsuchen. Die Fehlermeldung im Bordcomputer kann meist nur von einem Profi gelöscht werden.
Um Kosten zu sparen, kannst Du den Ladedrucksensor günstig im ATP-Shop bestellen und in der Werkstatt lediglich die Arbeitsleistung bezahlen.
Welche Hersteller gibt es für Ladedrucksensoren?
ATP arbeitet mit vielen namhaften Herstellern zusammen und hat eine große Auswahl an Markenprodukten. Neben der ATP Eigenmarke Bestprice, bieten wir Dir ein breites Sortiment von erfahrenen Herstellern:
- AUTOMEGA
- BOSCH
- BUGIAD
- FACET
- Febi Bilstein
- HITACHI
- JP GROUP
- METZGER
- MTE - THOMSON
- TOPRAN
- TRUCKTEC AUTOMOTIVE
- VEMO
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